Entlastungspaket Teil 1

Steuerentlastung 2022

Das Bundeskabinett hat am 16.3.2022 den Entwurf eines Steuerentlastungsgesetzes 2022 beschlossen. Damit soll auf Preiserhöhungen insbesondere im Energiebereich reagiert werden.

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Schnelle und spürbare Entlastungen, insbesondere für Arbeitnehmer

Unter anderem sollen folgende steuerliche Maßnahmen im Steuerentlastungsgesetz 2022 den Preisanstieg für die Bürger abfedern. Umsetzen will der Bund die Pläne voraussichtlich zum 1. Juli 2022.

  • Anhebung der Entfernungspauschale für Fernpendler auf 38 Cent (ab dem 21. Kilometer) rückwirkend ab dem 1. Januar 2022. Derzeit beträgt die Pauschale bis zum 20. Kilometer 30 Cent, ab dem 21. Kilometer 35 Cent. Da dieser Entlastungseffekt nur für einige ArbeitgeberInnen zu tragen kommt, sind die Auswirkungen eher gering.
  • Anhebung des Grundfreibetrags um 363 Euro auf 10347 Euro für 2022 rückwirkend ab dem 1. Januar 2022. Dies bedeutet insbesondere für GeringverdinerInnen eine deutliche Entlastung.
  • Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags bei der Einkommensteuer um 200 Euro auf 1200 Euro rückwirkend zum 1. Januar 2022. Davon werden viele ArbeitnehmerInnen deutliche Vorteile haben.

So wirkt sich die Steuersenkung aus

Diese zwei Musterrechnungen zeigen, wie sich die Maßnahmen auswirken. Pauschal lässt sich feststellen: Bürger verfügen über einige hundert Euro mehr Netto im Jahr 2022.

  • Ein Single Haushalt kann bei einem zu versteuernden Einkommen 2022 von 35.000 Euro mit einer Steuerersparnis gegenüber 2021 mit ca 212 Euro rechnen
  • Ein Familien Haushalt kann bei einem zu versteuernden Einkommen 2022 von 50.000 Euro mit einer Steuerersparnis gegenüber 2021 mit ca 378 Euro rechnen

„Die aktuelle Situation ist für viele Bürgerinnen und Bürger finanziell herausfordernd. Mit der Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages und des Grundfreibetrages entlasten wir schnell und unbürokratisch. Davon profitieren zahlreiche Steuerpflichtige. Gerade jetzt ist es wichtig, dass die Entlastungen auch ankommen. Deswegen – und auch zum Ausgleich der Inflationsrate – heben wir auch den Grundfreibetrag an. Zudem entlasten wir diejenigen, die täglich weite Strecken pendeln müssen. Über die Mobilitätsprämie wirkt die vorgezogene Anhebung der Entfernungspauschale auch für Geringverdiener.“

Bundesfinanzminister Christian Lindner

Weitere steuerliche Entlastungen

Mit dem vierten Corona-Steuerhilfegesetz werden weitere Maßnahmen umgesetzt, auf das sich das Kabinett am 16. Februar 2022 verständigt hat:

  • Erweiterte Verlustverrechnung,
  • Verlängerung der degressiven Abschreibung um ein Jahr,
  • Verlängerung der Home-Office-Pauschale,
  • Steuerfreie Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld,
  • Steuerfreiheit für Corona-Pflegebonus bis zu 3.000 Euro
  • Verlängerung der Abgabefrist für Steuererklärungen 2020, 2021 und 2022.

Abschaffung der EEG-Umlage

Zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei den Stromkosten entfällt zum 1. Juli 2022 die EEG-Umlage . Die sich daraus ergebende Entlastung von insgesamt rund 6,6 Mrd. Euro sollen Stromanbieter in vollem Umfang an ihre Endverbraucher weitergeben.

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