Du möchtest mehr Elterngeld? Wir zeigen dir wie!

Elterngeld bis zu 100 Euro erhöhen

Wusstest du, dass du aktiv dein Elterngeld erhöhen kannst?
Wir zeigen dir den legalen Trick und was du dafür berücksichtigen musst.

Noch mehr Infos rund um das Elterngeld findest du im aktuellen Video von Roland auf YouTube.


Wie definiert sich Elterngeld?

Elterngeld dient als Ausgleich für das wegfallende Gehalt eines Elternteils.

Es wird Elternteilen für insg. maximal 14 Monate gezahlt, dabei ist dem Staat erst mal egal, wie ein Paar diese Zeit untereinander aufteilt.

Allerdings gilt: Ein Elternteil kann mindestens zwei und höchstens zwölf Monate für sich in Anspruch nehmen. Die zwei weiteren Monate gibt es nur, wenn sich auch der andere Elternteil an der Betreuung beteiligt.

Es gibt verschiedene Varianten: Basiselterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus.

Wie hoch ist das Elterngeld?

Das Elterngeld beträgt mindestens 300 Euro, maximal jedoch 1.800 Euro.
Beim ElterngeldPlus halbieren sich die Werte. Es gibt also mindestens 150 Euro, höchstens aber 900 Euro monatlich.

Wie wird es berechnet?

Wie hoch das Elterngeld tatsächlich ausfällt, hängt vom durchschnittlichen Netto-Einkommen des betreuenden Elternteils im Jahr vor der Geburt ab.

Jetzt wird es interessant! Denn:

Deine Steuerklasse beeinflusst die Höhe deines Elterngeldes!

Je höher dein Netto-Einkommen ist, desto höher das Elterngeld – zumindest bis der Maximalwert von 1.800 Euro erreicht ist.

Daher können verheiratetet Paare diesen legalen Trick anwenden:

Bist du der Elternteil, der die längere Zeit Elterngeld beziehen wird?

Dann wechsle in die günstigere Steuerklasse III (3), denn damit erhöhst du dein Netto-Einkommen und somit dein Elterngeld!

Aber Achtung! Der Wechsel muss 7 Monate vor dem Beginn des Mutterschutzes beantragt sein.

Ürbigens: Du kannst direkt nach der Geburt wieder in die alten Steuerklassen zurück wechseln.

Ein Beispiel:

Eine 35-jährige Arbeitnehmerin verdient 3.200 Euro brutto monatlich.

Ist sie in der für sie ungünstigen Steuerklasse V, bekommt sie monatlich rund 1.713 Euro Gehalt ausgezahlt. Auf Basis dieses Nettogehalts errechnet die Elterngeldstelle nach der Geburt ihres Kindes ein Elterngeld in Höhe von monatlich 1.114 Euro.

Ist sie im Jahr vor der Geburt hingegen in der Steuerklasse III, beträgt das Nettoeinkommen 2.365 Euro und das spätere Elterngeld beträgt dann 1.537 Euro monatlich.

Bezieht die junge Mutter für den maximal möglichen Zeitraum von zwölf Monaten Elterngeld, bekommt sie in der günstigeren Variante 5.076 Euro mehr als in der ungünstigeren Variante.

Schon gewusst?

Zwar musst du auf Elterngeld selbst keine Steuern zahlen, aber es erhöht den Progressionsvorbehalt. Das bedeutet, dass das Elterngeld auf alle anderen Einkommen der Familie angerechnet wird und dadurch der Steuersatz steigt.

Daher unsere Empfehlung:

Lege schon während der Elternzeit etwas Geld zur Seite, um eine eventuelle Steuer-Nachzahlung ohne böse Überraschung begleichen zu können.

Du bist selbstständig?

Insgesamt gelten für dich die gleichen Rechte und Ansprüche wie für Angestellte.

Als UnternehmerIn solltest du vor der Geburt gut abwägen, ob Abschreibungen und Betriebsausgaben, die den Gewinn schmälern, nicht besser auf später verschoben werden können.

Weniger Gewinn bedeutet weniger Elterngeld, also: Betriebseinnahmen und -Ausgaben steuern!

Tipp:

Du kannst oder möchtest während der Elternzeit nicht aus dem Beruf aussteigen? Dann hast du die Möglichkeit, ausschließlich den Mindestbetrag von 300 Euro in Anspruch zu nehmen – dieser steht jedem zu und es ist kein Nachweis deines Einkommens nötig.

Privatperson. Unternehmer. Firma.

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